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Häufige Fragen kurz beantwortet

An dieser Stelle finden Sie kurze Antworten auf Ihre häufigsten Fragen. Wir aktualisieren diese Seite von Zeit zu Zeit - immer dann, wenn wichtige neue Fragen auftauchen. Besuchen Sie diese Seite also bald wieder.


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Wie füllt bzw. entlüftet man eine Heizung?

  1. Zuerst schalten Sie die Heizung aus.
  2. Sie schrauben einen Wasserschlauch an den vorgesehenen Kaltwasseranschluß, der die entsprechende Sicherheit gegen ein Rückfliesen von verunreinigtem Heizungswasser in Ihr Trinkwassernetz bietet. (Wichtig!)
  3. Sie füllen den Schlauch durch Öffnen der Armatur mit Wasser und verhindern so, dass Sie Luft in das Heizsystem füllen.
  4. Sie verbinden nun den gefüllten Schlauch mit dem Heizungssystem - meistens ist dafür ein Füllhahn im Bereich des Heizungskessels vorgesehen.
  5. Sie füllen die Heizung entsprechend der Angabe an der Druckanzeige, indem Sie zuerst die Trinkwasserarmatur und dann die Heizungsarmatur.
  6. In der Regel werden Anlagen zwischen 1 und 1,8 bar aufgefüllt, manche Anlagen laufen aber auch mit deutlich höherem Druck. (Fragen Sie Ihren Heizungsbauer nach dem richtigen Anlagendruck zum Befüllen).
  7. Zum Beenden des Füllvorgangs schließen Sie die Armaturen in der umgekehrten Reihenfolge.
  8. Sie entfernen dann den Schlauch, damit bei einer defekten Rückflußsicherung kein Heizungswasser in Ihr Trinkwassernetz gelangt.
  9. Zum Entlüften Ihres Heizsystems lassen Sie mit dem Entlüftungsschlüssel solange Luft aus dem Heizkörper entweichen, bis Wasser kommt. Dann schließen Sie die Entlüftungsschraube schnell wieder.
  10. Entlüften Sie Ihr Heizungssystem, indem Sie im unteren Stockwerk oder beim tiefsten Heizkörper beginnen und sich dann langsam nach oben arbeiten.
  11. Sollte kein Wasser aus dem Heizkörper kommen, prüfen Sie den Druck und füllen eventuell wieder Wasser in der Anlage nach.
  12. Nach dem Entlüften ist der Anlagendruck nochmals zu kontrollieren.
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Warum ist es wichtig regelmäßig die Heizungsanlage warten zu lassen?

Bei Ihrer Heizungsanlage kommt es durch den Betrieb zu Verschleißerscheinungen, Ablagerungen und Veränderungen der Einstellung.

 

Ablagerungen von Ruß im Heizsystem haben zur Folge, dass der Wirkungsgrad nachlässt und Ihre Anlage plötzlich 10% mehr Brennstoff verbraucht. Auch wenn die Einstellung von Vorlauf- und Kesseltemperatur ungenau ist, kommen Mehrkosten auf Sie zu.

 

Um also hohe Reparatur- und Verbrauchskosten zu vermeiden, ist es empfehlenswert, Ihre Heizungsanlage regelmäßig warten zu lassen. So arbeitet die Anlage zuverlässig. Sie reduzieren durch sparsamen Verbrauch Energiekosten und schonen die Umwelt und nicht zuletzt erhöhen Sie die Lebensdauer Ihrer Heizungsanlage.

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Was wird bei einer Wartung gemacht?

Bei der Wartung Ihrer Heizungsanlage werden der Kessel und die Rauchgasabzüge gereinigt, so dass ein guter Wärmeübergang vom Brennstoff auf das Heizungssystem gewährleistet ist. Dadurch sparen Sie Heizkosten.

Wartung heißt aber nicht nur Reinigung der Anlage, sondern auch Einstellen der optimalen Verbrennung, Kontrolle der sicherheitsrelevanten Anlagenteile, Prüfen der Einstellungen von Heizkurven, Pumpen, Zeiten, etc. Außerdem müssen Verschleißteile regelmäßig geprüft und ausgetauscht werden, um zu verhindern, dass die Anlage genau dann ausfällt, wenn Sie sie am dringendsten brauchen.

 

Der Schornsteinfeger kann eine Wartung durch den Heizungsfachbetrieb nicht ersetzen. Er nimmt nur eine oberflächliche Kontrolle der Anlage und der Einstellungen vor, wobei der Bereich von der optimalen Einstellung bis zur Beanstandung sehr groß sein kann.

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Was versteht man unter Heizungsoptimierung?

Bei der Heizungsoptimierung wird in der Regel ein hydraulischer Abgleich (verlinken) durchgeführt und die Heizungspumpe durch eine Energiesparpumpe ersetzt.

Weitere Maßnahmen sind die Dämmung von Rohrleitungen, die Anpassung von Heizzeiten, eine Anpassung der notwendigen Temperaturen, der Austausch eines veralteten Kessels oder der Einbau eines Regelsystems.

Auch die Vermeidung von Zirkulations- und Abgasverlusten gehört zur Optimierung von Heizungsanlagen.

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Was ist Brennwerttechnik?

Die Brennwerttechnik nutzt die Energie, die in den Abgasen der Brennstoffe enthalten ist und bei der Kondensation der Abgase freigemacht wird. Das Rücklaufwasser der Heizung wird in einem Wärmetauscher an den heißen Abgasen vorbeigeleitet, erwärmt sich und die Abgase kühlen dabei ab und kondensieren im Idealfall, weil dabei die meiste Energie freigesetzt wird.

Das Kondensat aus dem Abgas wird dem Abwasser zugeführt, das Rücklaufwasser wird in der Heizung weiter erwärmt und fließt wieder zu den Heizkörpern.

 

Wichtig ist eine niedrige Rücklauftemperatur, am besten ist eine Flächenheizung, aber auch Radiatoren erzielen gute Werte. Eine Einrohrheizung, ein Vierwegemischer, ein Über- strömventil, in manchen Fällen auch eine hydraulische Weiche reduzieren die Brennwert-nutzung teilweise sehr stark oder machen diese komplett zunichte.

 

Der Energieinhalt von den Abgasen ist bei Gas deutlich höher als bei Öl, weshalb wir Ölbrennwerttechnik nicht vorbehaltlos empfehlen, insbesondere bei Einschränkungen wie oben erwähnt.

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Was ist eine Einrohrheizung?

Die Einrohrheizung wurde vor allem in den siebziger und achtziger Jahren eingebaut, um Montagezeit und Material zu sparen.

Sie zeichnet sich dadurch aus, dass die Heizkörper in einer Ringleitung angeordnet sind Dadurch wird der erste Heizkörper in einem Ring mit den höchsten Temperaturen versorgt, der letzte Heizkörper mit den niedrigsten Temperaturen. Ein Heizsystem hat oft mehrere Kreise. Nachteilig sind eine höhere Rücklauftemperatur und eine permanente Durchströmung des Heizsystems.

Der Energieeinspareffekt bei modernen Heizungspumpen und die Funktion von Brennwerttechnik (Gas, Öl, Pellets) sind teilweise stark reduziert.

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Was ist eine Zweirohrheizung?

Bei der Zweirohrheizung hat jeder Heizkörper eine Vorlaufleitung und eine Rücklaufleitung, die über das Rohrnetz direkt mit dem Heizkessel verbunden sind. So erhält theoretisch jeder Heizkörper gleich warmes Wasser vom Heizsystem.

Achtung! Das muss nicht heißen, dass jeder Heizkörper gleich warm ist.

 

Wenn kein Heizkörper im System Wärme anfordert, wird kein Wasser im Heizkreis fließen, wodurch die Energiesparpumpen ihre die Leistung und ihren Verbrauch stark reduzieren können.

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Was ist der hydraulische Abgleich?

Beim hydraulischen Abgleich wird der Widerstand innerhalb eines Rohrnetzes so eingestellt, dass das Heizungswasser auf seinem Weg zu jedem Heizkörper den gleichen Widerstand überwinden muss. Dadurch wird erreicht, dass alle Heizkörper gleichmäßig mit Wärme versorgt werden und die zu pumpende Wassermenge kleiner wird, so dass sparsamere Heizungspumpen eingebaut werden können.

 

Dies wird durch den Einbau von Regulierventilen in den Heizungssträngen und voreinstellbaren Heizungsventilen, die mit modernen Thermostatköpfen versehen werden, an den Heizkörpern erreicht. An jedem Heizkörper wird die Wassermenge entsprechend des Raumwärmebedarfs eingestellt. Dies gilt entsprechend auch für jede andere Form der Wärmübertragung (z.B. Fußboden- oder Wandheizung).

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